Die Gewerkschaft ver.di hat für Montag, den 2. Februar 2026, einen bundesweiten Warnstreik im kommunalen Nahverkehr ausgerufen. Der Arbeitskampf betrifft Beschäftigte in circa 150 städtischen Verkehrs- und Busbetrieben – insgesamt etwa 100.000 Personen. Der Streik beginnt am Montag um 3:00 Uhr morgens und soll bis Dienstag um 3:00 Uhr andauern – also ganztägig über 24 Stunden. Ver.di streikt nicht für Lohnerhöhungen, sondern für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen: kürzere Arbeitszeiten, längere Ruhezeiten, höhere Zuschläge für Überstunden, Nacht- und Wochenendarbeit sowie individuelle Zulagen. Hintergrund ist die hohe Belastung durch Arbeitsverdichtung und die Forderung, die Attraktivität der Jobs zu erhöhen und Personalmangel entgegenzuwirken In Berlin kommt es zu weitgehenden Einschränkungen. BVG-Busse, Trams und U-Bahnen verkehren kaum. Es gibt jedoch Ausnahmen bei bestimmten Buslinien, Fähren (F10, F11, F12), sowie einigen Linien, die extern von der BVG betrieben werden. Da bei der S-Bahn einige Linien wegen Bauarbeiten teilweise gesperrt sind, fährt dort mit Bussen ein Schienenersatzverkehr. Dieser fährt trotz des Streiks weiter. |